Wofür steht FAQ?
Ist das Projektzentrum Teil der Ökodorf-Fläche?
Warum heißt es „das erste Ökodorf
Österreichs“ – gibt es
nicht schon welche?
Woher kommt das Geld für KEIMBLATT ÖKODORF?
Ist das Ökodorf eine große Kommune?
Ist das Ökodorf-Projekt eine Sekte?
Wann kann ich ins Ökodorf einziehen?
Wo befindet sich das Ökodorf genau?
Wie werde ich Team-Mitglied?
Befürwortet KEIMBLATT ÖKODORF Gentechnik?
Wie kann ich das Projekt kennen lernen?
Wie kann ich das Projekt unterstützen?
Ist KEIMBLATT ÖKODORF ein vegetarisches oder veganes
Projekt?
Kann man sich bereits für einen "Platz" im
Ökodorf
anmelden?
Wieviel Geld muss ich selbst aufbringen können, um
(ab etwa 2010) ebenfalls im Ökodorf leben zu können?
FAQ steht für Frequently Asked Questions – also
häufig gestellte Fragen. FAQs und ihre Antworten helfen
InteressentInnen Thematiken besser zu verstehen.
Nein. Das Projektzentrum befindet sich nur in der Region, wo das Ökodorf beheimatet sein soll. Das Projektzentrum ermöglicht es, erste Wurzeln in der ausgewählten Region zu schlagen und aus der Nähe das geeignete Grundstück für das Ökodorf zu suchen. Es erlaubt den Aufbau einer wirtschaftlichen Basis sowie Vernetzungs- und Öffentlichkeitsarbeit in der Region und dient als Veranstaltungs-, Versammlungs- und Kommunikationszentrum.
In Österreich gibt es dzt. Ökosiedlungen, aber keine Ökodörfer. Ökosiedlungen sind Wohngemeinschaften, die ökologisches Bauen und Wohnen umsetzen. Ökodörfer streben darüber hinaus auch an, dass vorwiegend innerhalb des Dorfes gewirtschaftet wird. Darüber hinaus haben die Aspekte Nachbarschaftshilfe und Gemeinschaft in Ökodörfern einen weit höheren Stellenwert als in Ökosiedlungen.
In der derzeitigen Projektphase (siehe hier ) finanziert sich der gemeinnützige Verein KEIMBLATT ÖKODORF über Einnahmen aus dem Verkauf von Produkten und Dienstleistungen, Mitgliedschaften, InvestorInnen und Förderungen.
Der lateinische Wortursprung (communis = gemeinsam, communio = Gemeinschaft) verweist auf die Gemeinsamkeit von Lebenszusammenhängen und Interessen – dies trifft innerhalb des Projektes KEIMBLATT ÖKODORF zu. Das Kommunen-Bild der 1970er und 1980er Jahre als vorwiegend politisch motivierte Lebensform streben wir nicht an. Ein wesentlicher Unterschied zu den früheren Kommunen ist die Struktur des Ökodorfes, die auch Raum für Kleinfamilien (innerhalb von Nachbarschaften) ermöglicht. Darüber hinaus verfolgen Ökodörfer im Allgemeinen einen ganzheitlicheren Ansatz: ökologisch, sozial, kulturell, ökonomisch und spirituell.
Sekten sind religiöse Gruppierungen, die unter anderem folgende Merkmale in unterschiedlichen Ausprägungen vorweisen: Guru, totalitärer Gruppenzwang, Milieukontrolle, Weltuntergangsszenarien, Intransparenz, Fanatismus, geschlossene Gemeinschaft, strikte Gefolgschaft, Dogmen. All das findet keinen Platz in unserem Ökodorf.
Das Ökodorf wird auf einer Fläche von 30 bis 50 ha Lebensraum für 150 bis 300 Menschen bieten. Diese Größenordnungen erfordern eine langfristige Planung. Wenn du zu den Pionieren zählst, wirst du etwa 2010 ins Ökodorf ziehen können.
Derzeit befindet es sich vor allem in den Köpfen der ProjektakteurInnen, die vom Projektzentrum aus erste Wurzeln in der ausgewählten Region schlagen und aus der Nähe das geeignete Grundstück für das Ökodorf suchen. Unsere Zielbezirke für diese Suche sind: Güssing, Jennersdorf, Fürstenfeld und Feldbach.
Wenn Sie sich vorstellen können, Pioniersarbeit zu leisten und wenn Sie auch die nötigen freien Kapazitäten haben, kontaktieren Sie einfach das Projekt. Nach einem Kennenlernen gibt es dann ggf. eine Probezeit von etwa 4 Monaten. Finanzielle Hürden gab es bisher für die Aufnahme ins Kernteam nicht.
Nein. Wir sind aber Mitglied des Global Ecovillage Network (GEN).
Siehe Kontakt.
Siehe Das Projekt unterstützen.
Nein. Die Menschen im Kernteam haben verschiedene Ernährungsformen und sind nicht alle VegetarierInnen.
Ja, wir nehmen Sie gerne in unsere Datenbank als "mögliche SiedlerIn" auf. Dadurch können wir Sie gezielt kontaktieren, sobald es "ernst wird". Eine verbindliche Anmeldung (Beteiligung) wird bei Gründung der SiedlerInnengenossenschaft möglich sein, die voraussichtlich Mitte 2008 stattfinden wird.
Das können wir jetzt leider noch nicht im Detail beantworten. Je
mehr Unterstützung wir in den nächsten Jahren bekommen, desto
kostengünstiger wird es für künftige SiedlerInnen werden.
Ein Anhaltspunkt: Im Ökodorf Sieben Linden in Deutschland kostet
der "Genossenschaftsbeitrag" einmalig etwa 10.000,- € (nach einer
Probezeit) - davon sind 1000,- € eine "Eintrittsgebühr". Den Rest
kann man sich wieder ausbezahlen lassen, wenn man das Ökodorf
verlässt. Monatlich bezahlst du im Ökodorf Sieben Linden etwa
100,- € für Strom, Wasser und Verwaltungsgebühr. Den Bau der
Wohnstätten müssen die SiedlerInnen selbst finanzieren. Das
wäre ein Modell, wie es bei KEIMBLATT ÖKODORF auch zur
Anwendung kommen könnte.