Einfluss von Kryptowährungen auf die Umwelt

Kryptowährungen – Gut oder schlecht für die Umwelt?

Gerade wenn es um den Stromverbrauch und andere Umweltpolitische Thematiken geht, genießen Kryptowährungen nicht gerade den besten Ruf. Oft sind daher auch in der Vergangenheit auch umweltrechtliche Gesetze und Richtlinien für die digitalen Währungen erlassen worden. Daher beschäftigt sich dieser Blog Beitrag mit der Frage nach den Pro und Contra von Kryptowährungen hinischtlich der Umwelt.

Mining – Hoher Stromverbrauch

Bitcoin MiningBitcoin Mining verbraucht allgemein viel Energie. Dies kann belastend für die Umwelt sein. Durch den Anstieg der Nutzung von Bitcoin Mining, wird auch in absehbarer Zeit der Energieverbrauch steigen. Dies kann für die Umwelt große Auswirkungen haben. Daher sind hier schon jetzt Regelungen und Gesetzte in der Mache, die von Regierungen zukünftig vermutlich beschlossen werden.

Das Mining mit der Kryptowährung Bitcoin verbraucht viel Energie.

Aktuell liegt der Verbrauch für das Bitcoin Mining bei 2,55 Gigawatt.

Bei weiterer Nutzung kann der Verbrauch sogar auf 7,67 Gigawatt steigen. Dies wurde errechnet durch den Ökonom Alex de Vries und im Magazin Joule veröffentlicht. Diese Studie wurde zudem von Gutachtern geprüft. Damit steht fest, dass eine Bitcoin Transaktion so viel Strom verbraucht, wie ein Haushalt im Monat.

Der Grund hierfür liegt vor allem beim Mining. Die Miner Computer führen eine Art Wettkampf aus, um einen zutreffenden Wert zu ermitteln. Wer als erster diesen Wert ermittelt, kann einen neuen Datenblock in de Blockchain mit einer Transaktion eintragen. Der jeweilige Miner erhält dafür eine Belohnung von derzeit 12,5 Bitcoin. Durch den Anreiz gibt es immer mehr Miner.

Die Anzahl der Miner steigt alle 14 Tage mit Steigerung des Schwierigkeitsgrades, der Hashingleistung, für den zu ermittelnden Wert. Je mehr Miner, desto größer ist auch der Energieverbrauch. Gerade in Gegenden mit einem günstigen Stromnetz kann das schnell zu einem Problem führen. So führte das in Island und auch in China schon zu Problemen und schärferen Gesetzen.

Es gibt bei der Berechnung von de Vries eine Prognose, die aber anfechtbar ist, dass der Energieverbrauch für das Mining auf 5% des weltweiten Energieverbrauchs steigen kann.

Je höher der Energieverbrauch, desto schlechter ist das auch für die Umwelt. Wo Unternehmen und auch private Haushalt inzwischen auf Nachhaltigkeit und alternative Energie setzen, so schadet das Mining nach wie vor der Umwelt. Je mehr Mining, desto mehr Energie muss auch generiert werden. Ob die nun durch Kernkraftwerke oder auch durch umweltfreundlicheren Windstrom geschieht, die Umwelt wird dadurch nachhaltig belastet.

Umweltfreundliche Alternativen zu Bitcoin

Auf der Krypto-Webseite Kryptopedia.org, werden auch umweltschonendere Alternativen zum Bitcoin vorgestellt und ihre Funktionsweise erläutert. Einige davon möchte die folgende Auflistung vorstellen.

Eine dieser Alternativen ist Peercoin

Peercoin ist eine dezentrale Kryptowährung, die auch wie Bitcoin funktioniert. Peercoins werden auch PPC (Peer-to-Peer Coin) genannt.

Doch ist der Unterschied zum Bitcoin, dass PPC für eine größere Sicherheit und für eine hohe Energieeffiziens erstellt wurden. Der Stromverbrauch von PPC sollt auch lange Frist sogar vernachlässigbar sein.

Dazu nutzt PPC ein Konzept, welches Proof of Stake genannt wird. Das Konzept wurde nicht von den PPC Entwickler konzipiert und könnt auch von anderen Kryptowährungen genutzt werden.

Im Gegensatz zum bei Bitcoin benutzten Proof to Work (Beweis für Arbeit / Leistung), da nur viel Rechenkapazität diese Leistung auch bringt und somit viel Strom verbraucht, geht es bei Proof of Stake darum, wie viele Coins man hält und wie lange.

Proof of Stake ist eine Art System, das wie er Guthabenzins funktioniert. Nur wer PPC hat, kann auch eine Einfluss auf das System nehmen.
PPC ist somit wesentlich umweltfreundlicher und nachhaltiger konzipiert.

Eine weitere Alternative ist der HydroMiner

HydroMiner ist ein Österreichisches StartUp Unternehmen, welches durch eine TV Show bekannt geworden ist.

Das Unternehmen leistet mit dem umweltfreundlichen Mining einen Beitrag, da der Strom für die Mining Anlagen vor allem aus Ökostrom gewonnen wird. Dieser wird in Kleinwasserkraftwerken gewinnen und von dort direkt bezogen. Denn auch hier wird für das Mining eine größere Menge an Strom benötigt. HydroMining setzt also auf erneuerbare Energie.

Eine dritte Alternative ist Chia Coin

Chia Coin gilt als eine umweltfreundliche Alternative zu Bitcoin. Dabei wurden die CC vor allem dazu erfunden, um das Problem mit dem hohen Stromverbrauch zu lösen. Allerdings soll diese Variante erst im ersten Quartal 2019 an den Start gehen und ist somit gerade noch in der Entwicklung. Dabei sollten statt wie beim Mining bei Bitcoin soll Chia nur auf der Festplatte des Nutzers gefarmt werden.

Nur dort sollen dann neue Blöcke generiert werden. Dabei wird dort für das Farming ungenutzter Speicherplatz in Anspruch genommen. Dabei muss auch keine neue Hardware gekauft werden. Hierbei wird auf Proof to Space und Proof to Time gesetzt. Hierbei wird nur auf den freien Speicher des Nutzers gesetzt. Das Sicherheitskonzept von Chia muss sich dann bewähren.

Ripple als bekannte & umweltschonende Alternative

Die Alternative Ripple ist ein Zahlungsnetzwerkt, dass komplett ohne Mining auskommt und beim aktuellem Kursverlauf für Investitionen sehr interessant sein kann.

Dabei wird vor allem auf Datenbanken und Verbindlichkeiten gesetzt. Dabei werden hier vor allem Daten gespeichert und das System funktioniert ähnlich wie ein Online Banking einer Bank.

Das Register kann dabei eingesehen werden. Ripple hat auch den Vorteil, dass hier alle Kryptowährungen gehandelt, verkauft und gekauft werden können. Hier ist keine Beschränkung für Kryptowährungen eingestellt. Die Methode mit Ripple hat also keinen höheren Energieverbrauch und ist somit auch für die Umwelt nicht weiter schädlich.

Allerdings: Blockchain als Gamechanger im Umweltschutz

Eine Studie des Schweizer Weltwirtschaftsforums beweist, dass die Blockchain-Technologie zum Game-Changer im Umweltschutz werden. Dabei stellt die Studie aber klar, dass dazu auch Regierungen, Entwickler und Investoren an einem Strang ziehen müssen, da es sich dabei noch um eine große technologische und auch gesetzliche Herausforderung handelt.

Die Studie zeigt in 65 Anwendungsbeispiele, wie die vierte industrielle Revolution auch gut für den Planeten ausgehen kann. Diese 65 Anwendungsbeispiele zeigen, wie nachhaltiger Wachstum und Wertschöpfung mit Hilfe von Blockchain gelingen kann.

Studie zum Umweltschutz

Dabei können mit den Blockchain Plattformen, mithilfe kryptographischer Token, existierende Handelsplattformen optimiert und für neue Möglichkeiten im Handel mit Zertifikaten geschaffen werden.

Auch die Funktion und die Vorteile durch Smart Contracts, wie sie bei Ethereum oder auch bei Bitshares zu finden ist, können genutzt werden um die Effizienzen zu erhöhen, und somit den Energieverbrauch und die generelle Verschmutzung der Umwelt zu verringern.

Fazit: Schaden Kryptowährungen der Umwelt?

So wie Kryptowährungen aktuelle aufgestellt sind, schaden sie vor allem durch das Mining der Umwelt. Auch wenn bei Alternativen zu Bitcoins erneuerbare Energien wie Wasserkraftwerke verwendet werden, so werde doch zu viele und zu große Energien und zu viel Aufwand für eine Kryptowährung aufgebraucht. Eines der größten Negativ Beispiele stellt die ehemalige digitale Währung BitConnect dar. Diese wurde inzwischen eingestellt und kann daher zu keinen Effizienzgewinnen in Wirtschaft und Umwelt beitragen. Allerdings hat sie vor der Einstellung noch hohe Energiereserven verbraucht und damit der Umwelt durchaus geschadet.

Da auch die Nutzung der Kryptowährungen immer weiter steigen, wird auch der Energieaufwand steigen. Da sind die 5% des gesamten Energieverbrauchs des Planeten von de Vries noch grob geschätzt. Energie ist wichtig für alles was heute auf der Erde geschieht. Ob die Fortbewegungsmittel, auch öffentliche Verkehrsmittel, die Industrie oder auch mittelständische Unternehmen oder Privathaushalte sind.

Ohne Energie geht nichts mehr. Ohne Energie hätte man nicht mal mehr Licht. In allen industriellen Revolutionen des letzten Jahrhunderts wurde auf Fortschritt gesetzt.

Die Kryptowährungen sind ein Teil der vierten industriellen Revolution und müssen auch so behandelt werden. Der Umweltschutz muss hierbei eine große Rolle in der Entwicklung spielen. Sonst schaden uns die Entwicklungen mehr als sie uns nutzen. So wie die Kryptowährungen im Moment genutzt werden, fügen sie der Umwelt einen großen Schaden zu.

Fälle aus der anwaltlichen Umweltrechtsberatung

Beispiel: Die Geschwister A und B haben einen Nachlass in München geerbt, der aus mehreren Immobilien und Geldvermögen besteht.

A kann zwar jederzeit die Gesamtauseinandersetzung verlangen, nicht aber die nur auf eine Immobilie bezogene Teilauseinandersetzung.
Für die Auseinandersetzung der Erbengemeinschaft gibt es einige Vorschriften im BGB, die allerdings gegenüber konkreten Auseinandersetzungsanordnungen des Erblassers nachrangig sind. Vorrangig zu beachten sind z.B.

Vermächtnisse, Vorausvermächtnisse und Teilungsanordnungen, die der Erblasser im Testament selbst getroffen hat, Die gesetzlichen Auseinandersetzungsregeln sind dann erst in zweiter Linie zu beachten.

Was macht der Fachanwalt für Umweltrecht in München

Der erste Schritt der Auseinandersetzung ist zunächst die Befriedigung aller Nachlassgläubiger durch einen Anwalt für Umweltrecht München, d.h. die Bezahlung aller Nachlassschulden.

Reichen die vorhandenen liquiden Mittel des Nachlasses hierfür nicht aus, müssen Nachlassgegenstände entweder mit Einverständnis aller Miterben freihändig verkauft, oder notfalls teilungsversteigert werden.
Bewegliche Sachen werden durch den Gerichtsvollzieher öffentliche versteigert, Immobilien werden durch das Vollstreckungsgericht teilungsversteigert.

Zur Teilungsversteigerung der Immobilien ist lediglich ein Antrag des betreibenden Miterben, sowie der Nachweis seiner Erbberechtigung und die Eintragung der Immobilie im Grundbuch erforderlich. Der Erlös aus der Teilungsversteigerung bleibt allerdings Gesamthandvermögen der Erbengemeinschaft.

Die Verteilung der Erlöse nach Befriedigung der Nachlassgläubiger erfolgt nur mit Zustimmung aller Miterben oder entsprechendem Gerichtsurteil, welches die Verteilung anordnet.
Erben heißt auch Verantwortung übernehmen!

Sind alle Nachlassschulden bezahlt, muss das Nachlassvermögen teilbar gemacht werden. Hierzu sind Grundstücke und andere Wertgegenstände zunächst durch Versteigerung in Geld umzusetzen.

Erst wenn alle Nachlassschulden bezahlt sind und alle Nachlassgegenstände teilbar sind, d.h. in Geld, Aktien, Forderungen etc. bestehen, kann die Aufteilung unter den Miterben erfolgen.

Weigern sich einzelne Miterben, der Aufteilung zuzustimmen, kann auf Auseinandersetzung geklagt werden.

Hierbei muss zunächst der Nachlass teilungsreif sein (Befriedigung aller Nachlassgläubiger; nur noch teilbare Gegenstände im Nachlass vorhanden). Das Gericht verurteilt die sich weigernden Miterben dann zur Zustimmung zu dem Auseinandersetzungsplan.

Auch die Klage ermöglicht das Umweltrecht in München

In der Praxis sind die Auseinandersetzungsklagen oft schwierig, weil alle vorrangigen Anordnungen des Erblassers zu beachten sind (Vorausvermächtnisse, Teilungsanordnung etc.), der Ausgleich von Vorempfängen berechnet werden muss etc.

Der mit der Klage vorgelegte Auseinandersetzungsplan muss so präzise sein, dass er rechtlich die einzige Alternative der Auseinandersetzung darstellt.
Das Gericht hat nur die Alternative, die sich weigernden Miterben entweder zur Zustimmung zu dem Auseinandersetzungsplan zu verurteilen, oder die Klage abzuweisen.

Dies erhöht das Prozessrisiko des Klägers erheblich. Allerdings wird im Rahmen der Auseinandersetzungsklage oft ein gerichtlich vermittelter Vergleich zwischen den Parteien hergestellt.

Was passiert bei der freiwilligen Gerichtsbarkeit?

Im Wege der freiwilligen Gerichtsbarkeit kann auch die Vermittlung der Auseinandersetzung durch einen Notar beantragt werden.

Das Verfahren regelt sich im Gesetzt zur freiwilligen Gerichtsbarkeit, dem FGG. Notare sind hier teilweise gar nicht einmal die schlechteste Wahl, weil diese eine hohe fachliche Kompetenz mit einer gewissen Eloquenz verbinden.
Oftmals sind die Auseinandersetzungen vor dem Gericht gar nicht das erklärte Ziel des Mandanten und sollten dann durch den Anwalt für Umweltrecht in München auch nicht mit aller Gewalt weiterverfolgt werden.

Vielmehr sollte man darauf bedacht sein vielleicht eine konfliktärmere Lösung zu finden, die dennoch zu dem gewünschten Ergebnis führt. Auch hierfür bietet das Umweltrecht einige gangbare Möglichkeiten.